Hoffnungszweige: In jedem Ende liegt ein neuer Anfang

Um Ostern vorzubereiten erlebten wir miteinander einen intensiven achtsamen Austausch über bedeutsame Fragen: Warum sterben Menschen? Dazu hat jedes der Kinder zwischen 4 und 12 Jahre seine eigene erlebte Geschichte; achtsam hören sie einander zu, stellen Fragen und finden Antworten mit Tiefgang.  Wieso mussten Mama und Papa, die kleine Schwester, der kleine Bruder so früh sterben? Wie können wir die Einsamkeit verwandeln. Die Frage nach dem Warum und das Gefühl „Du fehlst mir“ ist immer präsent, wenn Familienfeste bevorstehen. Und sie finden philosophische religiöse Antworten und Bilder auf die Frage nach dem „was kommt dann?“
Wie können all die Sorgen und Ängste verwandelt werden? Auch hier werden die Kinder zu Experten im Leuchtturm, denn hier dürfen sie ehrlich und offen über Gefühle reden und finden Rituale, um sich Kraft für den Alltag zu holen.

Und so entstehen für das Osterfest Hoffnungszweige mit Frühlingsboten: bunte Perlenbänder und Schmetterlinge, auf Schleifenbändern stehen gute Wünsche und Liebesbotschaften.


In jedem Ende liegt ein neuer Anfang
Und zum Schluss zusammen mit den Eltern im Abschlusskreis werden die Sträuße bewundert, besprochen, wo sie ihren guten Platz finden, ob als Dekoration auf dem Ostertisch, als Geschenk für einen bedeutsamen Begleiter oder als Schmuck für das Grab….Und im  gemeinsamen Spiel zum Abschluss erleben Kinder und Erwachsene Entspannung – und Erlaubnis, dass wir auch miteinander lachen und fröhlich sein dürfen und müssen, damit der Frühling auch in den Herzen  aufblühen kann.