Seit Jahren fühlt sich Martina Wodausch und ihr Team der Haargalerie am Alten Hellweg in Schwerte Westhofen der Leuchtturmarbeit verbunden. Am Ladentresen steht der Leuchtturm als Spardose.

Regelmäßig hängt die Chefin der Haargalerie Plakate zu Benefizveranstaltungen aus und in persönlichen Gesprächen mit Kunden und Freunden macht das Team auf die Arbeit für trauernde Kinder und Jugendlichen aufmerksam.

Und so füllt sich Cent für Cent füllt die Leuchtturm Spardose über das ganze Jahr mit Spenden der Kunden.  Stolze 350,00 € konnte Martina Wodausch an den Leuchtturm e.V. übergeben. Sie haben sich Stück für Stück über das Jahr 2017 bis zum Osterfest angesammelt.

Ronja Hoffmann, neue Mitarbeiterin, Soziale Arbeit B.A.  und Walburga Schnock-Störmer bedankten sich mit symbolischen Geschenken. Ein Mutglas gestaltet von den Jugendlichen mit Tageslosungen für das Team und die Kunden verschönert nun die Ladentheke und bringt den Dank der Leuchtturm Familien und Jugendlichen direkt an den Spender.

Und was geschieht mit den 350,00 €. „Die Spende hilft, trauernden Kindern eine Osterfreude zu machen und das therapeutische Spielmaterial  zu erweitern“, so Ronja Hoffmann. „Mit bunte Drachen können wir nun unser Sortiment ergänzen.“ Und Walburga Schnock-Störmer fügt hinzu.

„Wer als Kind viel zu früh den Tod erlebt und den Schutz der Eltern verliert, der begegnen dem Ungeheuerlichen. In heilpädagogischen und spieltherapeutischen Einheiten stärken wir Kinder im Leuchtturm e.V. in ihre ureigenen Ressourcen, dazu gehören auch Krafttiere.“

Das Leuchtturm Team dankt von Herzen im Namen der Familien und Jugendlichen, denen die Spende direkt zu gute kommt und dem Team rund um Martina Wodausch für die Treue.

“Als der Verein nach Weggang von Heinrich Böckelühr dringend einen neuen Schirmherren suchte, habe ich mich sehr darüber gefreut, angesprochen zu werden und gerne spontan zugesagt. Jetzt fühle ich mich für den Verein, der eine so wichtige Arbeit macht, auch mitverantwortlich. Ihr bringt die Welt zum Leuchten und ich möchte ein wenig dazu beitragen, das Eure Energie nie endet und die Batterien immer wieder aufgeladen werden. Ich finde es wichtig, immer wieder auf Menschen zu zugehen, die Hilfe dringend benötigen. Zuwendung ist der Schlüssel für die Gesundung einer verletzten Seele und auch für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. Dafür setze ich mich gerne ein!”

Euer / Ihr Adrian Mork

Das darf Man(n)/Frau nicht verpassen!!!

THEO Soulballads – Starke Stimme – ausdrucksstarke Musik aus Rhythm & Blues & Gospel – starkes Statement – Soul aus der Seele für die Seele –
THEO Soul für Leuchtturm

DANKE Theo für dein Zuhören, Hingucken, dein Interesse an unserer Arbeit, die Zeit und deine Herzensmusik, die du uns schenkst.

Wir freuen uns auf  THEO und seine Crew mit Andreas Engelkenmeier, Dirk Edelhoff, Daniel Neustadt, Jens Otto und Nappo Bernatzki, sowie Jörg Rost und Andreas Burkhardt, die  mit Licht und Ton für uns die Halle II der Rohrmeisterei verzaubern. Das Wir gewinnt!

Leuchtturm braucht Menschen, die Gesicht zeigen, anpacken und mit Spenden helfen, damit wir mit Power und Solidarität das Leid von trauernden Kinder verwandeln können in Hoffnungslieder, Lebensfreude, Tanz.

Mach mit! THEO genießen und dabei Gutes tun!
Kartenvorverkauf läuft: Rohrmeisterei VVk 15 € Abendkasse 18 €

 

„Auf dem Boden der Tatsachen liegt zu wenig Glitzer – aber du hast heute abend für Glitzer und Glamour gesorgt“,
so bedankte sich unsere Koordinatorin Walburga bei Björn Thiele „Das war und ist eine Gala der Extraklasse“ und Björn ergänzte strahlend  „…und irgendwie auch eine LeuchtturmGALA“!

Und das mit Recht: Der Spendensegen von 2000,00 € für die Arbeit, die vielen wohltuenden mutmachenden Begegnungen, das hochkarätige Programm und die hochprofessionelle Organisation der Rohrmeisterei – Spitzenklasse.

Der kleine Filmausschnitt, den Björn mit gekonnter Moderation zusammen mit losttape am Freitag zuvor im Leuchtturm zusammengestellt hatte, brachte zentriert die Botschaft rüber: wie Kinder ihr Leid im Leuchtturm mit kreativen Zugängen und in der Solidarität der Leuchtturmgruppen schnell in Mut verwandeln können.

1 ½ Stunden hatte sich Björn und sein Filmteam Zeit genommen sich von der Arbeit vor Ort berichten zu lassen, quasi einzutauschen in Farbe, Form und Spiel und mit allen Sinnen in die Arbeit hineinzuschnuppern.

Da war es nur logisch, als Gastgeschenk zur GALA ein Symbol aus der Arbeit mitzubringen und zu überreichen: ein Leuchtturm Mut Glas – mit Mutsprüchen aus bekannten Geschichten – so wie es die Kinder und Jugendlichen sich noch im November für den Jahreswechsel selber erstellt hatten.

„Das haben wir noch nie probiert, darum geht das sicher gut!“ (Pippi Langstrumpf)

Mit diesem Leitsatz aus der Arbeit sprang der Funke über auf alle Gäste und die GALA Tanzprominenz.

Auch die Tanzstars zeigten sich begeistert von Leuchtturmkonzept: Licht und Hoffnung für die Kinderseele – das steckt an.

Und deshalb gab es neben den üblichen Fotosessions mit den großen Stars Joachim Llambi, Markus Schoeffl, Kathrin Menzinger und Vadim Garbuzov auch intensives Nachfragen, Austausch von Ideen.
Sogar Blitzideen und Zukunftsvisionen für gemeinsame Projekte, die die Welt der trauernden Kinder hell machen können.

Der Leuchtturm leuchtet weit ins Land

„2000,00 € Spenden aus der GALA werden Kindern und Jugendlichen direkt zu Gute kommen in Gemeinschaftsaktionen und kreativen Zugängen. Das macht stark.“ (Walburga)

Gutes für die Seele wirkt lange nach –  „Schwerte tanzt“ auch!!!

Für das Team war der ganze GALA Abend Seelenfutter pur:  traumhafte Tanzdarbietungen, Wertschätzung pur in berührende Gespräche mit Gästen, ausgelassenes Lachen und Staunen über die überaus smarte und geniale Moderation von Björn.

Der Adrenalinspiegel im Team ist noch heute hoch. Die  bunten Bilder, Klängen und Begegnungen im Herzen lebendig.  

„Für ein Schiff das seinen Hafen nicht kennt, weht kein Wind günstig.“  

Als Inselkind, aufgewachsen auf der Nordseeinsel Spiekeroog, war mir der Leuchtturm als standhaftes, sicheres und wegweisendes Symbol direkt vertraut. In den letzten 4 ½ Jahren, war der Leuchtturm e.V. in Schwerte mein Hafen. Im September 2013 durfte ich hier das Praxissemester für mein Studium der Sozialen Arbeit beginnen – nach dem vier monatigen Praktikum ließ mich die Arbeit mit den trauernden Kindern, Jugendlichen und Familien im Leuchtturm nicht los und ich beschloss weiterhin ehrenamtlich im Leuchtturm an Bord zu bleiben. Weitere zwei Jahre, nach meinem Bachelorabschluss, schien der Zufall es nicht anders zu wollen, im Leuchtturm wurde eine halbe Stelle frei, ich freute mich diese annehmen zu dürfen.I

m Leuchtturm e.V. durfte ich nicht nur wahnsinnig viel von meinen Kolleginnen, den hauptamtlichen, wie auch den ehrenamtlichen lernen, sondern vor allem auch von den vielen Kindern und Jugendlichen die ich während der letzten Jahre hier kennen lernen durfte. In den Einzelbegleitungen, so wie in den Gruppenangeboten habe ich so viele unterschiedliche Menschen kennen gelernt, jeder mit einer eigenen, individuellen schweren Lebensgeschichte und dann doch die Gemeinsamkeit, dass alle viel zu früh einen wichtigen Menschen durch den Tod verloren haben.

Zu spüren welch eine Solidarität unter den Kindern und Jugendlichen im Leuchtturm e.V. entstehen kann, auf welch kreative Art und Weise sie den Tod in ihr Leben integrieren können und trotz vieler intensiver, trauriger, stürmischer Momente der Trauer, doch die Lebensfreude wieder aufblühen kann, hat mir immer wieder den Mut gegeben in dieser, meiner Meinung nach höchst wichtigen und verantwortungsvollen Arbeit weiter zu machen.  

Schaue ich auf die letzten 4 ½ Jahre zurück erinnere ich mich mit einem Lächeln auf dem Gesicht an die vielen unterschiedlichen Highlights zusammen mit den Kids und Jugendlichen; zum Beispiel der Besuch in Hamburg beim Musical „König der Löwen“, der Ausflug in das Signal Iduna Stadion zum Halbfinalspiel des BVB gegen Real Madrid und im November das Kerzenziehen in der Wachsmanufaktur bei Waffelduft und Kerzenschein in uriger Atmosphäre.
Aber auch andere Veranstaltungen und Events bleiben in guter Erinnerung, sowie Fortbildungen am Meer in Schillig am Schafdeich, die Messe „Leben und Tod“ in Bremen, bei der ich als Zauberlehrling die Besucher mit Seelenzaubereien verzaubern durfte, sowie der erste Leuchtturmkongress „Regenbogen bunt“ bei dem ich viel mithelfen durfte.
Aber vor allem mochte ich die Begegnungen mit den Kindern und Jugendlichen in den kreativen Arbeitsprozessen, Ideen fließen und in den unterschiedlichsten Gestalten wachsen zu sehen. Und am Ende eines Begleitungsprozesses ein Lächeln bei den Kindern und Jugendlichen zu sehen, den Mut in den Augen in das veränderte Leben gestärkt zu starten. Für mich war aber auch immer wichtig zu spüren in einem starken Team gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten, im kreativen Austausch Ideen zu entwickeln und einander unterstützend zur Seite zu stehen.

„Für ein Schiff das seinen Hafen nicht kennt, weht kein Wind günstig.“ – Diesen Spruch durfte ich neulich in einem Coaching im Rahmen des Start Social Stipendiums, das der Leuchtturm e.V. gewonnen hat, lernen. Für mich ändert sich jetzt der Zielhafen, zu sehr zieht mich das Heimweh nach Hafengeruch und Meeresrauschen wieder in den Norden.

Dabei verlasse ich den Leuchtturm mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich bin sehr dankbar für die tollen Erfahrungen, Chancen, Möglichkeiten die ich hier erhalten habe und das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde. Ich wünsch dem Leuchtturm-Team das es alle geplanten Ziele im sicheren Schiff als starke Crew erreicht, mit immer frischen Wind in den Segeln.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Freundinnen und Freunde des Leuchtturm e.V.,

als Schirmherr des Leuchtturm e.V. möchte ich mit diesen Zeilen meinen besonderen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer und natürlich das Team des Beratungszentrums für trauernde Kinder, Jugendliche und Familien aussprechen.

Der Tod eines nahen Angehörigen ist ohne Zweifel ein tiefer Einschnitt im Leben eines jeden Einzelnen.

Von einem Augenblick in den nächsten zerfällt die Welt in tausende Scherben und das Herz zerreißt.

Mit verschiedenen Angeboten bietet der Verein Leuchtturm Kindern, Jugendlichen, Angehörigen und trauernden Familien eine dem Alter entsprechende pädagogische und psychologisch beratende Begleitung und Unterstützung im Trauerprozess.

Wie wichtig diese Begleitung ist, lässt sich am Entwicklungsprozess des Vereins erkennen. Im Jahr 2008 starteten die ersten Gruppenangebote in Schwerte. Mittlerweile gibt es weitere Standorte in Unna und Bergkamen.

Ich wünsche dem Leuchtturm-Team und den Kooperationspartnern weiterhin viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Herzlichst

Ihr

Eine starke junge Frau – mit Herzenswärme, Kreativität, Selbstbewusstsein und einer starken Botschaft:
„Niemand allein kann die Welt verbessern, aber jeder kann einen Teil dazu beitragen“
Geboren 1998, BFD bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Östliches Ruhrgebiet.
In ganz unterschiedlichen Rollen und Funktionen hat Ann Kristin bereits Duftmarken für den Leuchtturm gesetzt: als Schülerin in Seminaren zur Selbstfindung, als Schauspielerin auf der Musical-Bühne in St. Christophorus zum Benefiz, als Interviewpartnerin für den Hellweger Anzeiger noch zur Weihnachtsausgabe 2017.
Und immer heißt ihre Botschaft: Trau dich zu trauern – nutz deine Chance!
Ihre Stärke und den Weg zum Leuchtturm fand Sie durch einen eigenen schweren Verlust in der Kindheit.

Ihr Statement:
„Danke, dass ich seit langer Zeit ein Teil vom Leuchtturm sein darf. In ganz unterschiedlichen Funktionen und Rollen. Danke für die Jahre lange Unterstützung, ihr habt mich auf den Weg gebracht.
Die Themen „Tod und Trauer“ werden in der Gesellschaft meist gemieden und sind Tabuthemen. Jedoch ist es für Betroffene eine große Hilfe zu merken, dass man die Zeit vor dem Unbekannten nicht alleine durchstehen muss. Gerade in den dunklen Zeiten ist es wichtig zu wissen, , dass man nicht alleine ist.
Aus diesem Grunde möchte ich Botschafterin werden, möchte den Leuchtturm unterstützen und „groß“ machen, damit Trauer wieder einen Platz in der Gesellschaft findet, denn trauern zeigt Stärke und Stärke darf jeder zeigen!
Niemand allein kann die Welt verbessern, aber jeder kann einen Teil dazu beitragen.“

 

Ein Polizist und Moderator mit Herz und einer berührenden Geschichte

Geboren 1961, genauer im Februar, erblickte ich in Schwerte-Wandhofen, einem damals noch sehr kleinen aber feinen Vorörtchen mit eigenem Königreich (…zumindest nennt sich so der Schützenverein), das Licht der Welt. Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel usw., alles da, was zur glücklichen Familie gehörte. 10 Jahre später kam endlich meine Schwester zur Welt. Ich hatte mich riesig auf ein „Geschwisterchen“ gefreut und wir haben uns von Anfang an geliebt und auch miteinander „gezärgert“, wie man im Pott sagt.

Ja, so beschreibe ich es und ich liebe sie immer noch. Doch dann kam der 1. September 2003! Gerade 32 Jahre jung, gerade ihr zweites Kind 3 Wochen zuvor zur Welt gebracht, verstarb meine Schwester mitten aus dem Leben, fiel einfach bei uns im Garten um und keine Reanimationen dieser Welt hätten ihr noch geholfen.

Fassungslosigkeit, Schmerzen überall am Körper, Ausweglosigkeit, kein Morgen mehr sehen wollen, dazu ihr bereits 8-jähriger Sohn, der beim Tod seiner Mama daneben stand und eben die süße kleine 3 Wochen junge Schwester.

Meine Eltern, mein Schwager, schlichtweg die gesamte Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte, waren kaum noch handlungsfähig. „Wie soll es nur weitergehen?“- diese Frage hat uns als Familie Tage, Wochen, Monate, Jahre beschäftigt.

Es ging weiter, auf unterschiedliche Art und Weise.

Die ersten 10 Jahre habe ich an jedem Todestag ein Gedicht für meine Schwester veröffentlicht. Noch heute werde ich im Schlaf wach und sehe sie vor mir stehen. Noch heute meine ich am Grab ihre Stimme zu hören. Noch heute ist alles was 2003 geschah so präsent.

In meinem Beruf als Polizeibeamter, erlebte ich, warum auch immer, genau in der Zeit der Trauer viele Kindsbetttode und Suizide, versuchte die Menschen die zurückblieben mit Trost zu begleiten in der kurzen Phase des dienstlichen Kontakts. Eine verdammt harte Zeit, die mich geprägt hat. Niemals wollte ich mehr eine Bühne betreten, niemals wollte ich mehr Unterhaltung machen, mein bis dahin so geliebtes Hobby aufgeben.

Doch es kam anders. Darüber bin ich froh, denn über die Moderation und die Musik verarbeite ich immer noch. Anders als damals, aber dennoch mit starkem Gefühl. Über den Kontakt zum Leuchtturm bin ich dankbar. Er kam nämlich über Stefan Bauer, ebenfalls ein Botschafter und bekannter Singer/ Songwriter. Jetzt bin ich dabei und versuche zu helfen. Irgendwas kann man immer tun, der Umfang ist dabei egal, nur einfach soziales Engagement zeigen. MACHEN statt QUATSCHEN, den Anderen den Weg zeigen und sich nicht die Frage stellen: “Was soll, was könnte ich denn mal tun?“ Fazit: “Anfangen!“