Leuchtturm Schwerte e.V. Botschafter

Botschafter vom Leuchtturm

Norbert Lammert - Leuchtturm Schwerte e.V.

Dr. Norbert Lammert
ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestags
(Bild: Gerd Seidel – Creative Commons CC-BY-SA-3.0 de)

Dr. Norbert Lammert

In einem persönlichen Grußwort schreibt der ehemalige Bundestagspräsident:
“Mit Interesse habe ich Ihre Anfrage gelesen, Botschafter für den Leuchtturm e.V. in Schwerte zu sein. Trauerseelenarbeit für und mit Kindern und Jugendlichen bedeutet Gesundheitsprophylaxe und Gewaltprävention. Dieses Verständnis hat mir gefallen und mich neugierig gemacht. Die Themen “Tod und Trauer ” gehören in das Leben, in unsere Gesellschaft und sind keine Tabuthemen mehr. Gerne unterstütze ich ein Beratungszentrum, das jungen Menschen , Familien und Jugendlichen in Zeiten von Tod und Trauer einen Ort und Raum für ihre Gefühle bietet und sie auf dem Weg zurück ins Leben begleitet.

Es ist nicht leicht die Welt zu verändern, aber der Versuch lohnt und manchmal ist er überfällig. Gerade weil es einfachere Aufgaben gibt als diese, werde ich gerne neuer Botschafter für Leuchtturm e.V. in Schwerte und möchte so Unterstützung für diejenigen sein, die es anpacken und sagen:
Ich kann ein Teil beitragen.

Ihr Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages

Stefan Bauer - Leuchtturm Schwerte e.V.

Stefan Bauer

Als Botschafter organisiert Stefan Bauer diverse Projekte und Konzerte für den Verein. Seine vielfältige Liveerfahrung mit verschiedenen Künstlern und Bands bringt er jährlich ein. So entstanden Benefizkonzerte mit STEFAN BAUER + BAND im Februar 2014. Oder als Solokünstler für die Eröffnung der Galerien der TrauerArt im Februar 2013 und Januar 2015. Auch Konzerte mit seiner Band K.R.A.S.S. im Oktober 2015 sowie SCHMIDT. im März 2016 werden von ihm für den Verein geleitet und organisiert. Weitere Projekte zum Thema “Ein Lied für dich” mit seiner Band sind für Oktober 2016 geplant und im Dezember 2015 wird er für zwei Stücke beim „Weltgedenktag für verstorbene Kinder“ auftreten. Als Botschafter möchte Stefan Bauer immer wieder schoöne Konzerte für die Kids und Jugendlichen ins Leben rufen.

“Das Amt des Botschafters für den Verein ist für mich eine große Ehre, aber eigentlich ist es sogar viel mehr als das: Es ist für mich ein ganz persönliches Anliegen, mit den Kindern und Jugendlichen und ihren Familien das zu teilen, was unsere Herzen bewegt und was uns träumen lässt: Musik.

Hoffnungen und Gedanken leben und durch Musik träumen. Genau das halte ich für einen sehr wichtigen Weg. Ich freue mich sehr darauf, meine Ideen von musikalischen Veranstaltungen für diesen Verein umzusetzen und gemeinsam mit dem Verein diese Ideen auf die Bühne zu bringen. Daher habe ich zu danken, dass ich Teil des Vereins sein darf. Ein geliebter Mensch begleitet uns für immer und ewig in unseren Herzen, unseren Gedanken und in allem, was wir tun. Wenn wir ihn auch nicht sehen oder umarmen können, so ist er doch immer da und das auch an jedem Weihnachten und für alle Zeit. Danke, dass ich euer Botschafter sein darf! Das macht mich wirklich stolz!”

Robert Harting, Botschafter des Leuchtturms (Bild: CC BY-SA 2.0 André Zehetbauer)

Bild: “Robert Harting” (CC BY-SA 2.0 Andre Zehetbauer)

Robert Harting

“Als Sportler kommt man ganz gut rum. Im September 2014 trieb mich meine Tätigkeit auf eine Jubiläums- Veranstaltung nach Schwerte. Bei der Autogrammstunde bat mich eine Frau gleich um acht Stück. Sie erzählte, dass sie Kindern, die viel zu früh einen Menschen verloren haben, eine Freude damit machen wollte. Das machte mich neugierig.

Leuchtturm unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien, die einen großen Verlust verarbeiten müssen: Ein Familienteil ist unerwartet verstorben. Das reißt eine große Lücke in das Leben und nimmt die Kraft. Walburga und ihr Team helfen im Leuchtturm Tag für Tag – in Einzelbegleitung und mit Gruppenangeboten, damit Kinder und Jugendliche diesen Schicksalsschlag meistern können.

Das Leuchtturmanliegen hat mich überzeugt. Trauer braucht Solidarität und Gemeinschaft! Von nun an begleite ich ideell den Verein Leuchtturm e.V. in Schwerte als Botschafter aus der Ferne.”

Lasse Sobiech

Lasse Sobiech

„Andere Menschen in schwierigen Lebensphasen zu begleiten, ist in unserer heutigen individualisierten Welt keine Selbstverständlichkeit mehr.
Eine umso wichtigere Rolle spielen Vereine wie Leuchtturm e.V., die jungen Menschen auf ihrem Weg der Trauer Licht und Orientierung spenden.
Als Botschafter möchte ich den Verein Leuchtturm dabei unterstützen, diese schwierige, aber wichtige Aufgabe in meiner Heimatstadt wahrzunehmen.“

Daniel Schlep

„Mut machen und den trauernden Kindern helfen, sich über die Musik auszudrücken!
Im Laufe meines Lebens habe ich schon öfter mit Trauernden zu tun gehabt. Musik hilft, mit dem Schmerz umzugehen!“

Unter diesem Gedanken unterstützt Daniel Schlep als erster Botschafter für den Leuchtturm e.V. seit Februar 2011 die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen. Nicht nur mit dem K.R.A.S.S. Benefiz-Konzert am 2. April 2011 im Westenort unterstützte er das Team bei der Sicherstellung der qualifizierten Arbeit für die Zukunft. Auch vor Ort in der konkreten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat er Akzente gesetzt mit seinem musikalischen Können und Wissen in seiner Königsdisziplin dem Schlagzeug spielen. Mit seiner offenen Art begeisterte er die Herzen der Familien beim Trommelworkshop im Oktober 2012 und in der Trauerarbeit begleitet uns seitdem ein von ihm zu Verfügung gestelltes Schlagzeug bei der Suche nach dem neuen Lebensrhythmus und der neuen Lebensmelodie. Auch beim musikalischen Rahmenprogramm zur Eröffnung der Kunstgalerie „Im Wirbelsturm der Gefühle“ im Rathaus Schwerte Februar 2013 mit „Stefan Bauer & Band“ war er Ideengeber und mit dabei.

Jörg Przystow

„Trauer braucht Menschen, die da sind, wenn man durchs Tal gehen muss“

Ein Polizist und Moderator mit Herz und seine berührende Geschichte
Geboren 1962, genauer im Februar, erblickte ich in Schwerte-Wandhofen, einem damals noch sehr kleinen aber feinen Vorörtchen mit eigenem Königreich (…zumindest nennt sich so der Schützenverein), das Licht der Welt. Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel usw., alles da, was zur glücklichen Familie gehörte. 10 Jahre später kam endlich meine Schwester zur Welt. Ich hatte mich riesig auf ein „Geschwisterchen“ gefreut und wir haben uns von Anfang an geliebt und auch miteinander „gezärgert“, wie man im Pott sagt.

Ja, so beschreibe ich es und ich liebe sie immer noch. Doch dann kam der 1. September 2003! Gerade 32 Jahre jung, gerade ihr zweites Kind 3 Wochen zuvor zur Welt gebracht, verstarb meine Schwester mitten aus dem Leben, fiel einfach bei uns im Garten um und keine Reanimationen dieser Welt hätten ihr noch geholfen.

Fassungslosigkeit, Schmerzen überall am Körper, Ausweglosigkeit, kein Morgen mehr sehen wollen, dazu ihr bereits 8-jähriger Sohn, der beim Tod seiner Mama daneben stand und eben die süße kleine 3 Wochen junge Schwester.

Meine Eltern, mein Schwager, schlichtweg die gesamte Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte, waren kaum noch handlungsfähig. „Wie soll es nur weitergehen?“- diese Frage hat uns als Familie Tage, Wochen, Monate, Jahre beschäftigt.

Es ging weiter, auf unterschiedliche Art und Weise.

Die ersten 10 Jahre habe ich an jedem Todestag ein Gedicht für meine Schwester veröffentlicht. Noch heute werde ich im Schlaf wach und sehe sie vor mir stehen. Noch heute meine ich am Grab ihre Stimme zu hören. Noch heute ist alles was 2003 geschah so präsent.

In meinem Beruf als Polizeibeamter, erlebte ich, warum auch immer, genau in der Zeit der Trauer viele Kindsbetttode und Suizide, versuchte die Menschen die zurückblieben mit Trost zu begleiten in der kurzen Phase des dienstlichen Kontakts. Eine verdammt harte Zeit, die mich geprägt hat. Niemals wollte ich mehr eine Bühne betreten, niemals wollte ich mehr Unterhaltung machen, mein bis dahin so gelebtes Hobby aufgeben.

Doch es kam anders. Darüber bin ich froh, denn über die Moderation und die Musik verarbeite ich immer noch. Anders als damals, aber dennoch mit starkem Gefühl. Über den Kontakt zum Leuchtturm bin ich dankbar. Er kam nämlich über Stefan Bauer, ebenfalls ein Botschafter und bekannter Singer/ Songwriter. Jetzt bin ich dabei und versuche zu helfen. Irgendwas kann man immer tun, der Umfang ist dabei egal, nur einfach soziales Engagement zeigen. MACHEN statt QUATSCHEN, den Anderen den Weg zeigen und sich nicht die Frage stellen: “Was soll, was könnte? ich denn mal tun?“ Fazit: “Anfangen!“

Ann-Kristin Esdar

Eine starke junge Frau – mit Herzenswärme, Kreativität, Selbstbewusstsein und einer starken Botschaft: “Niemand allein kann die Welt verbessern, aber jeder kann einen Teil dazu beitragen”

Geboren 1998, BFD bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Östliches Ruhrgebiet.
In ganz unterschiedlichen Rollen und Funktionen hat Ann Kristin bereits Duftmarken für den Leuchtturm gesetzt: als Schülerin in Seminaren zur Selbstfindung, als Schauspielerin auf der Musical-Bühne in St. Christophorus zum Benefiz, als Interviewpartnerin für den Hellweger Anzeiger noch zur Weihnachtsausgabe 2017.

Und immer heißt ihre Botschaft: Trau dich zu trauern – nutz deine Chance!
Ihre Stärke und den Weg zum Leuchtturm fand Sie durch einen eigenen schweren Verlust in der Kindheit.

Ihr Statement:

“Danke, dass ich seit langer Zeit ein Teil vom Leuchtturm sein darf. In ganz unterschiedlichen Funktionen und Rollen. Danke für die Jahre lange Unterstützung, ihr habt mich auf den Weg gebracht. Die Themen “Tod und Trauer” werden in der Gesellschaft meist gemieden und sind Tabuthemen. Jedoch ist es für Betroffene eine große Hilfe zu merken, dass man die Zeit vor dem Unbekannten nicht alleine durchstehen muss. Gerade in den dunklen Zeiten ist es wichtig zu wissen, , dass man nicht alleine ist.

Aus diesem Grunde möchte ich Botschafterin werden, möchte den Leuchtturm unterstützen und “groß” machen, damit Trauer wieder einen Platz in der Gesellschaft findet, denn trauern zeigt Stärke und Stärke darf jeder zeigen! Niemand allein kann die Welt verbessern, aber jeder kann einen Teil dazu beitragen.”

Schirmherren vom Leuchtturm

Michael Makiolla

In einem persönlichen Grußwort schreibt der Landrat:
Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Freundinnen und Freunde des Leuchtturm e.V.,

als Schirmherr des Leuchtturm e.V. möchte ich mit diesen Zeilen meinen besonderen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer und natürlich das Team des Beratungszentrums für trauernde Kinder, Jugendliche und Familien aussprechen.

Der Tod eines nahen Angehörigen ist ohne Zweifel ein tiefer Einschnitt im Leben eines jeden Einzelnen.Von einem Augenblick in den nächsten zerfällt die Welt in tausende Scherben und das Herz zerreißt.

Mit verschiedenen Angeboten bietet der Verein Leuchtturm Kindern, Jugendlichen, Angehörigen und trauernden Familien eine dem Alter entsprechende pädagogische und psychologisch beratende Begleitung und Unterstützung im Trauerprozess.

Wie wichtig diese Begleitung ist, lässt sich am Entwicklungsprozess des Vereins erkennen. Im Jahr 2008 starteten die ersten Gruppenangebote in Schwerte. Mittlerweile gibt es weitere Standorte in Unna und Bergkamen.

Ich wünsche dem Leuchtturm-Team und den Kooperationspartnern weiterhin viel Erfolg auf Ihrem Weg!

Herzlichst

Ihr
Michael Makiolla

Adrian Mork

“Als der Verein nach Weggang von Heinrich Böckelühr dringend einen neuen Schirmherren suchte, habe ich mich sehr darüber gefreut, angesprochen zu werden und gerne spontan zugesagt. Jetzt fühle ich mich für den Verein, der eine so wichtige Arbeit macht, auch mitverantwortlich. Ihr bringt die Welt zum Leuchten und ich möchte ein wenig dazu beitragen, das Eure Energie nie endet und die Batterien immer wieder aufgeladen werden. Ich finde es wichtig, immer wieder auf Menschen zu zugehen, die Hilfe dringend benötigen. Zuwendung ist der Schlüssel für die Gesundung einer verletzten Seele und auch für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. Dafür setze ich mich gerne ein!”

Euer / Ihr Adrian Mork

Dr. Thomas Wilk
Kreisdirektor a. D.

Dr. Thomas Wilk

Schirmherr von 2014 – 2017

„Liebes Leuchtturm-Team, liebe Gäste, liebe Familien! Lieber Herr Bürgermeister Böckelühr!

Ich möchte zunächst sagen, dass ich sehr gerne ein kurzes Grußwort als Schirmherr des Leuchtturm e. V. für den neuen Standort Unna spreche. Ich helfe sehr gerne und gebe Unterstützung beim weiteren Auf- und Ausbau der Kontaktstelle in Unna in eine sichere Zukunft. Ich habe die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen, als die Anfrage kam – und zwar nicht nur als Kreisdirektor im Kreis Unna, sondern auch als Familienvater zweier Kinder im Grundschul- und Kindergartenalter.
Ich will mich kurz fassen, da bei der heutigen Jubiläumsaufführung hier im Gemeindezentrum St. Christophorus andere Menschen im Mittelpunkt stehen. Vor allem will ich nicht den kleinen Stars die Show stehlen. Denn heute spielen sich die Kinder in dem Musical die Seele frei.
Das Beratungszentrum Leuchtturm e. V. mit Standorten in Unna und in Schwerte und Bergkamen für trauernde Kinder, Jugendliche und Familien als familienunterstützender Dienst im Kreis Unna ist in den vergangenen fünf Jahren zu einer wichtigen Anlaufstelle für Familien mit Kindern geworden, die einen nahen Angehörigen verloren haben.
Die Angebote von Leuchtturm bieten wertvolle Unterstützung auf dem Trauerweg. Der Leitspruch auf der Homepage von Leuchtturm lautet daher auch „Trauer braucht Solidarität und Gemeinschaft“.
Der Tod eines nahen Menschen ist eine der heftigsten Erschütterungen und Krisen im Leben, noch dazu im Leben von Kindern und Jugendlichen. Es ist so wichtig, dann Menschen an der Seite zu haben, die stützen und stärken.
Nun ist seit wenigen Wochen mit dem Standort Unna und seinen Angeboten eine bessere Erreichbarkeit gegeben. Es ist wichtig, auch in der Mitte des Kreises Unna Angebote zu haben, da die psychologischen Beratungsstellen in Unna verstärkt anfragen. Die Ausweitung des Angebots über Schwerte hinaus ist enorm wichtig.
Ich selbst bin diesem Thema gegenüber sehr aufgeschlossen und zugewandt, da ich mich in meiner Familie damit auch schon auseinandersetzen musste. Meine Schirmherrschaft passt also auch ganz persönlich.
Im Kreishaus hatten wir vor einigen Monaten eine tolle Ausstellung von Leuchtturm; das war mein erster Kontakt zu den Verantwortlichen, das Thema und die Herangehensweise hat mich sehr beeindruckt.
‘Wichtig ist nun jede Unterstützung zur Verstetigung dieses einmaligen, aber ganz besonderen familienunterstützenden Dienstes. Geben wir also alle eine Menge Rückenwind mit!

Ich wünsche dem ganzen Leuchtturm-Team und allen Kooperationspartnern Erfolg und das nötige Glück! Vielen Dank!“

Ihr Dr. Thomas Wilk


Herr Dr. Thomas Wilk  übernimmt das Amt des Ehrenbotschafters für den Leuchtturm e.V.

Wir danken Herrn Dr. Wilk von Herzen für sein großes Engagement und die Verbundenheit UND sind glücklich, dass Herr Dr. Thomas Wilk uns gerne als Ehrenbotschafter weiter den Rücken stärkt!
Wir freuen uns auf weitere inspirierende Begegnungen für den Ausbau unserer Arbeit.